Rettung der Menschheit?

Dass die Weltbevölkerung immer grösser wird und die Sterberate immer mehr sinkt, ist nicht von der Hand zu weisen.  Einen interessanten, wenn auch fiktionalen Lösungsansatz liefert Dan Brown in seinem neuen Roman “Inferno”.

“Wenn Sie einen Schalter umlegen könnten und damit willkürlich die Hälfte der Weltbevölkerung töten – würden Sie es tun?” Diese Frage stellt Sienna Brooks im neuen Buch von Dan Brown dem amerikanischen Professoren Robert Langdon.  Dieser verneint die Frage, wie wir wahrscheinlich alle eine solche Frage negativ beantworten würden.

Dann aber erweitert Sienna die Frage mit dem Satz: “Aber wenn man Ihnen sagen würde, dass die Menschheit in den nächsten hundert Jahren ausstirbt, falls Sie den Schalter nicht sofort umlegen – was dann? Würden Sie ihn dann umlegen? Selbst wenn es bedeuten würde, dass Sie Ihre Freunde, Familie möglicherweise sogar sich selbst töten?”

Und das war der Punkt an dem der fiktionale Professor ebenso keine Antwort geben konnte, wie ich selbst auch nicht kann.

Als ich die Frage heute Morgen auf Twitter gestellt hatte gab es  dementsprechende Reaktionen, zwei fragten sogar, welche Drogen ich gerade eingenommen habe. Aber wenn Ihr Euch die Frage mal in Ruhe stellt, mit der Überlegung dass z.B. der Wasserverbrauch, der Verlust an Regenwald, Erdölverbrauch usw. am steigen sind und irgendwann nicht mehr genug Ressourcen vorhanden sind, würdet Ihr sie dann wirklich noch mit “Nein” beantworten?

Wenn man bedenkt, dass die Weltbevölkerung je länger desto schneller wächst und auf unserem Planeten auch irgendwann die Ressourcen ausgehen, ist diese Frage nämlich gar nicht so unberechtig und unrealistisch, wie es zunächst scheint.

Hier eine kleine Grafik der Entwicklung von der Weltbevölkerung:

Die Zunahme der Weltbevölkerung.

Wie man sieht ist die Menschheit in den letzten rund fünfzig Jahren um mehr als das Doppelte gestiegen, und wenn man den Schätzungen der UNO glauben schenken kann wird sie in 40 Jahren bereits dreimal so hoch sein, als 1960. Der Grund ist recht einfach: Die Medizin verbessert sich immer wie mehr, Krankheiten, welche früher als “natürliche Regulation” agiert haben, werden immer wie mehr ausgerottet und ich bin mir sicher, dass wir auch noch den Kampf gegen den Krebs und gegen AIDS gewinnen werden.

Dies wäre an und für sich kein Problem, wenn nicht auch der Rohstoffverbrauch gleichzeitig am steigen wäre. Denn: Es wird irgendwann mal nicht mehr genug Wasser geben für alle Menschen. Schon jetzt gibt es Regionen in denen Wasser wertvoller ist als Gold oder Erdöl. Nur interessiert uns das nicht, weil wir ja nicht davon betroffen sind. Was aber, wenn wir selber in der Situation sind, nicht mehr einfach den Wasserhahn aufdrehen zu können, wenn wir durstig sind? Wie lange wird unsere Zivilisation, die Ordnung und unsere Sicherheit noch bestehen? Wann geschehen die ersten Morde um an Wasser zu gelangen?

Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass unsere Generation dieses Szenario erleben wird, aber dennoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass es so eintreffen kann.

Darum stelle ich nochmals die Frage, die ich auf Twitter gestellt habe: “Wenn man durch Auslöschung der halben Weltbevölkerung den Fortbestand der Menschheit sichern könnte, sollte man das tun?”

Ich selber würde diese Frage mit “eher Ja” beantworten. Selbst wenn ich selber zu denen gehören würde, die dadurch sterben würden. Und du?

Qualitätsjournalismus ist anders liebe 20 Minuten!

Hin und wieder kommt es vor, dass Gratiszeitungen wie die 20 Minuten Berichte veröffentlichen, die schlecht oder gar nicht (wie im aktuellen Fall) recherchiert wurden.
Der Betreffende Artikel in der 20 Minuten Zeitschrift, hat aber nicht nur zur Folge, dass die Leute falsch informiert werden, sondern ist zudem noch ziemlich pietätslos.
Aus diesem Grund hat die Familie Machbar einen offenen Brief an die lokalen Medien verfasst:

Guten Tag Herr Holzer (Praktikant bei 20 Min.),

Wie sie sicher einigen lokalen Medien entnehmen konnten, hat ihre Glaubwürdigkeit, sowie auch die des “20 Minuten” seit dem Erscheinen des Artikels (Märchens?) über Mücke am 14.12. extrem gelitten.
(Siehe: www.20min.ch/schweiz/bern/story/Randstaendiger-stirbt-auf-der-gasse-12896585)

Ist dies der “journalistische” Standard der 20 Minuten?

Bedeutet “Recherche” den erstbesten Passanten über einen Menschen zu befragen, und dessen Aussagen als haltlosen Aufhänger für einen an den Haaren herbeigezogenen “Bericht” zu verwenden?

Wir fordern im Namen aller Freunde von Mücke (die wenigsten davon sind Alkoholiker!) eine Entschuldigung und eine Richtigstellung!
Es ist pietätlos, eine derart schlecht rechechierte, reisserische Story über einen Verstorbenen zu publizieren.

Dies wird ihnen nicht ihre hübsche Adventsgeschichte liefern!

u.A.w.g. Familie Machbar (seine Freunde und Mitbewohner)

Kontakt: 0xx xyz yz yz

Wir werden keine Fakten per Mail oder Telefon liefern, höchstens persönlich! (Nur bei RaBe machen wir eine Ausnahme)

Dies ist ein offener Brief.

Dieser Brief soll nicht nur 20 Minuten, sondern alle Medien dazu aufrufen, besser zu Recherchieren bevor ein Bericht erstellt wird. Ist es nicht Eure Aufgabe, uns zu Informieren? Macht dies doch bitte richtig und vorallem mit Taktgefühl!

Update:
Hier noch der Bericht von Telebärn, in welchem (im Gegensatz zum ursprünglichen Artikel von 20Minuten) die Wahrheit gesagt wird: Telebärn News vom 14.12.

2. Update:
Ich habe gerade bemerkt, dass 20 Minuten den Artikel abgeändert hat. Eine Entschuldigung ist jedoch nachwievor nicht eingetroffen.

Ausbildung

Bisher stand ich ohne abgeschlossene Lehre, bzw ohne Diplom da. In den nächsten 3,5 Jahren könnte sich dies aber ändern.

Ich hab’s also getan. Ich habe mich angemeldet für die “Matur für Erwachsene” vom Gymnasium Neufeld. 7 Semester berufsbegleitend zur Schule gehen und am ENde mit einer Matur im Sack dastehen.

Was danach kommt, habe ich mir auch schon überlegt. Erst der Bachelor und dann der Master of Law. Ein wenig zu hoch gesetzt die Ziele? Nun, das wäre möglich. Schliesslich kann einem noch alles Mögliche dazwischenkommen.

Aber der Anfang ist gesetzt. DIe Matur hol ich mir ganz sicher. Denn: wie soll ich sonst mal auf einen grünen Zweig kommen? Eine Lehre beginnen? Nein danke… Für sowenig Geld möchte ich eigentlich nicht mehr aufstehen müssen.

Darum jetzt die Matur. Nicht, weil ich zu 100% sicher bin, dass ich dann später wirklich Jura studieren werde, sondern weil ich mir zu 100% sicher bin, dass ich diesen Abschluss will. Danach kann ich immer noch schauen, was ich machen will, aber wenigstens sind dann endlich die Papiere vorhanden, auf welche heutzutage ja jede Firma wert legt.

Und hey: die Idee vom MLaw hat eigentlich auch was interessantes… Schliesslich träumte ich schon als Kind davon, Anwalt zu werden. Und wer weiss, vielleicht werd ich das ja sogar noch.

Wie auch immer die Sache endet: ich freue mich auf die neue Herausforderung und hoffe, dass ich im Februar mit der Ausbildung beginnen kann.

Experiment gescheitert

Das Spendenexperiment war ein totaler Flop, aber ich habe nichts anderes erwartet…

Das Spendenexperiment, mit welchem ich versucht habe, Geld für einen neuen Computer zu sammeln ist, erwartungsgemäss gescheitert. Ich bin nicht davon ausgegangen, dass wirklich auch nur ein Cent reinkommt, umsomehr hat es mich erstaunt, dass immerhin 2€ eingenommen werden konnten.

Den eingenommenen Betrag habe ich bereits in meine Sparkasse gelegt, da ich versprochen habe, dass er nur für den neuen PC benutzt wird. Jetzt wartet das Geld dort darauf endlich verwendet zu werden.

Und für die, welche lieber sinnvolle Dinge unterstützen, empfehle ich entweder Kickstarter oder NichtLustig.tv bei beiden wird ein Zielbetrag angestrebt, und wenn dieser erreicht ist, wird das Projekt gestartet.

Spender haben dort sogar die Möglichkeit, ihre Belohnung selbst auszuwählen (abhängig vom gespendeten Betrag).

Das Spendenexperiment

Vor zwei Monaten hat sich mein alter PC in die ewigen Jagdgründe verabschiedet. Seither stehe ich ohne da. Dies ist zwar nicht wirklich tragisch, aber doch teilweise recht unpraktisch. Bildbearbeitung zum Beispiel ist nur auf dem iPad ziemlich schwierig, um nicht zu sagen unmöglich.

Da ich momentan nicht gerade im Geld schwimme, mir aber trotzdem eine einigermassen brauchbare Maschine anschaffen möchte, um nicht in zwei Jahren bereits den nächsten PC kaufen zu müssen, habe ich mich zu einem Experiment entschlossen:

Ich habe bei Twitter aktuell 333 Follower, die Einzelteile für den PC kosten insgesamt aufgerundet 2400.- CHF. Dies macht pro Follower rund 7.21 CHF. Weniger also, als ein Päckchen Zigaretten.
Nebst den Followern bei Twitter kommen noch Diejenigen auf Google+ hinzu, dort kann ich die genaue Anzahl aber nicht bestimmen, da sich die Twitterfollower mit denen auf G+ teilweise überschneiden.
Desweiteren kommen noch die Leute hinzu, die durch einen unbekannten Zufall auf diesem Blog landen.
Im Grossen und Ganzen denke ich, dass der Spendenbeitrag auf rund 6 CHF fallen könnte, wenn jeder spenden würde.

Natürlich ist dies eine utopische Rechnung, da wohl kaum Jeder spenden wird, aber trotzdem möchte ich mit Euch dieses Experiment wagen. Die Zahlungsverbindungen findet Ihr auf der Spendenseite

Für die drei höchsten Spenden winken tolle Überraschungen.

Meine Versprechen:

- Die gespendeten Beträge werde ich ausschliesslich in den neuen Computer bzw die einzelnen Komponenten investieren.
- Sollte der angestrebte Betrag überschritten werden, werde ich den Rest sinnvoll investieren.
- Spender werden namentlich genannt, ausser es werde ausdrücklich das Gegenteil verlangt.
- Ich werde die Spendenseite jeden Tag updaten, damit Ihr auf dem laufenden seid.

Für den Fall, dass der angestrebte Betrag überschritten wird, suche ich momentan noch nach guten Investitionsideen. Etwas Gemeinnütziges würde mir vorschweben, gerne lasse ich mich aber auch von Euch inspirieren. Ideen dürft Ihr gerne in den Kommentaren hinterlassen!

Religionsfreiheit vs. Unversehrtheit

Die Debatte über Beschneidungen betrifft zwei Grundrechte. Zum Einen die Religionsfreiheit, zum Anderen das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Warum es meiner Meinung nach nichts zu diskutieren gibt, versuche ich hier mal zu erläutern.

Momentan ist in allen Medienkanälen immer wieder etwas zu lesen über ein mögliches Verbot von Beschneidungen, wobei sich die Befürworter, wie auch die Gegner immer wieder ein wenig zu Wort melden.

Sogar ein Vorstoss, dass das Parlament ein gesetzliches Verbot erlässt, wurde gemacht.
Jedoch wird dem Vorstoss, die Beschneidung von kleinen Jungen zu verbieten, wenig Chancen im Parlament eingeräumt, hiess es letztens in einem Interview. Und dass jetzt geklärt werden muss, ob nun das Recht auf Religionsfreiheit, oder das Recht auf Unversehrtheit höher zu gewichten sei.

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Es wird geflattrt

Es gibt ihn nun schon länger, den Mikropaymentanbieter Flattr. Aber an mir ging dieses Angebot bis jetzt erfolgreich vorbei. Bis jetzt.

 

Das System von Flattr ist recht simpel:

1. Man läd sich Geld aufs Flattr-Konto

2. Man surft ganz normal durchs Web. Und wenn man einen Artikel liest, der einem gefällt, und der ein Flattr-Button hat, klickt man auf den Button.

3. Der Autor des geflatterten Artikels erhält am Ende des Monats Geld.

Dies sind vereinfacht ausgedrückt die Hauptfunktionen von Flattr.

Aber wie wird denn berechnet, was ein Autor erhält? Nun, ganz einfach: Ich lade mir z.B. 5 CHF auf mein Konto und flattere dann 2 Beiträge. Ende Monat wird das Geld unter den geflatterten Autoren aufgeteilt. Das heisst: die 5 CHF die ich am Anfang eingezahlt habe wird zu gleichen Teilen an die beiden Autoren aufgeteilt = 2.50 CHF für jeden.

Um im nächsten Monat wieder flattern zu können, muss ich dann einfach wieder mein Konto aufladen.

Was natürlich klar ist: Reich wird man (normalerweise)  mit Flattr nicht. Es ist nur eine nette Art einem Autoren seine Wertschätzung auszudrücken.

Ich für meinen Teil habe jetzt auch Flattrbuttons in meinen Beiträgen und wenn Euch was gefällt könnt Ihr gerne klicken.

Und wer weiss, vielleicht klickt ja mal einer auf den Flattrbutton, der sich 1000 CHF aufs Konto geladen hat und sonst noch nirgends geflattert hat ;)

 

Die Sache mit den Premium SMS…

Fast jeder kennt sie. Entweder aus den Medien oder weil er selber von Ihnen betroffen ist/war. Die Premium SMS.

Es ist wieder soweit. Die Monatsrechnung vom Handyprovider ist eingetroffen. Und, egal bei welchem Anbieter man ist: bei vielen Kunden steht auf der Rechnung der Punkt “Premium SMS”. Bei einigen macht er den Grossteil der Rechnung aus, bei manchen nur einen Kleinen.
Aber die wenigsten Kunden sind sich bewusst, woher diese SMS kommen, nur ein kleiner Teil der Nutzer hat diese SMS überhaupt bestellt.
Aber wie kommt man überhaupt zu solchen SMS? Woher in aller Welt hat der Anbieter meine Nummer? Und vorallem: wie werd ich sie wieder los?

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Alter schützt vor Torheit nicht…

… aber dafür wohl vor Strafe, wie der Fall eines 92-jährigen Mannes in den USA beweist.

Der Mann kopiert nun schon seit einiger Zeit Filme, und versendet sie an die Angehörigen der Amerikanischen Armee in Afghanistan. Über 300.000 Kopien soll der rüstige Opa, den Truppen schon gesendet haben.

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Was lange währt…

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Long time ago… So könnte man die Story beginnen. Sie handelt von Einem, der Auszog, einen neuen Job zu finden.

 

Prinzipiell macht mir mein momentaner Beruf spass. Es ist einer dieser Berufe, bei denen man herumreist, Kontakt mit Verschiedensten Menschen hat und viel frische Luft atmen kann.

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